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Digitale Projektion verwandelt Veranstaltungen in Zelten in fesselnde Erlebnisse

Zelte haben eine ganz eigene, raffinierte Form. Doch wenn man über die bloße Unterstreichung ihrer architektonischen Anmut durch Elemente wie Beleuchtung und Farbfilter hinausgeht und auf digitale Projektionen zurückgreift, werden Zelte zu einer Leinwand für talentierte Designer, die sie in fantasievolle, immersive Umgebungen verwandeln können.

“Abgesehen von einem riesigen, weißen Gebäude gibt es keine bessere Kulisse als ein Zelt”, sagt David Smith, Präsident der in Los Angeles, Kalifornien, ansässigen Produktionsfirma ShowPro Inc. Von der einfachen Erzeugung stilvoller Lichteffekte bis hin zur Begeisterung der Gäste mit fotorealistischen, bewegten Videobildern – die digitale Projektion kann das Erlebnis einer Veranstaltung im Zelt völlig neu gestalten.
“Man braucht lediglich einen sehr hellen Projektor, ein paar Leute und einen Projektionsdesigner, um Kunst für jede beliebige bauliche Struktur zu schaffen”, sagt Smith.

Die großformatige Bildprojektion ermöglichte es, Bilder zu biegen, zu formen und um beliebige Oberflächen zu wickeln sowie sie in einem Winkel von bis zu 360 Grad zu projizieren. Diese riesigen Bilder sind beeindruckend, aber sie bewegen sich nicht. Die digitale Projektion erweckt visuelle Inhalte zum Leben, und genau das ist es, was Kunden heute verlangen, sagt Smith. Vor nicht allzu langer Zeit war ShowPro ein führender Anbieter von Großformatprojektoren, doch das Unternehmen hat nun alle diese Geräte verkauft, um auf digitale Technik umzusteigen.

Smith sagt, dass der Umstieg auf digitale Projektion vor allem durch technologische Fortschritte vorangetrieben wurde. “Vor weniger als zehn Jahren waren Videoprojektoren noch bei weitem nicht so hell wie Großformatprojektoren, aber inzwischen haben sie aufgeholt und die Preise sind gesunken, sodass es nur logisch ist, dass die Branche diesen Weg einschlägt”, sagt er.

Die Wahl des richtigen Stoffes für die Projektion

Bei der Videoprojektion sollte man am besten einen Stoff verwenden, der Licht durchlässt und das darauf Projizierte reflektiert – mit anderen Worten: nichts, was zu durchscheinend oder lichtabsorbierend ist. Um herauszufinden, welcher Stoff für ein bestimmtes Projekt am besten geeignet ist, sind in der Regel einige Versuche erforderlich, sagt Greg Christy von Brite Ideas. “Man merkt sofort, wenn ein Stoff überhaupt nicht funktioniert, aber es kann etwas Ausprobieren erfordern, bis man den Look erreicht, den sich die Kunden wünschen.”

Glänzendes Vinyl ist fast immer tabu, da es das Licht nicht gut reflektiert und fast ausnahmslos einen blendenden Hotspot verursacht. Je nachdem, wie man den Stoff einsetzt, kann Segeltuch jedoch genauso gut funktionieren wie Gardinen. Wenn es das Budget zulässt, empfiehlt Christy, bei einer Projektion eine Art Unterlage zu verwenden; sollte dies jedoch nicht möglich sein, lassen sich durch Ausprobieren brauchbare Ergebnisse erzielen.

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